Vortrag: Synergien zwischen Aktivismus und Wissenschaft. Queere Wissensproduktion am Beispiel von Asexualität und Aromantik.
Donnerstag, 29. Oktober 2026
17:00 - 20:00 Uhr
Kategorien:
Networking
Lesung
Workshop
Es ist die Huhn-oder-Ei-Frage: Was war zuerst da, queerer Aktivismus oder queere Wissenschaft? Ohne die Sexualwissenschaft gäbe es das heutige Verständnis von Queerness nicht, aber ohne queeren Aktivismus gäbe es das Wissen heutiger Sexualwissenschaften wie Gender und Queer Studies nicht, die wiederum queeren Aktivismus beeinflussen und andersherum.
Annika Baumgart und Katharina Kroschel sind Autor:innen des Sachbuchs “(un)sichtbar gemacht: Perspektiven auf Aromantik und Asexualität“, leiten das aktivistische Bildungsprojekt ace_arovolution und haben beide ihre Masterarbeiten über Asexualität und Aromantik geschrieben. Aus dieser spezifischen Situierung zwischen Wissenschaft und Aktivismus heraus stellen sie die Fragen: Welche Rolle spielt Wissenschaft in Aktivismus – und andersherum? Wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Wer produziert welches Wissen?
Die Veranstaltung dauert ca. 2 Stunden mit einer kurzen Pause zwischen Vortrag und anschließender Gesprächsrunde. Der Vortrag findet auf deutscher Lautsprache statt.